Aufbauseminar
Hypnotherapie bei Traumata und sexuellem Missbrauch
In diesem Seminar werden hypnotherapeutische Methoden und Konzepte für die Arbeit mit Personen, die schwere Traumata wie z.B. einen sexuellen Missbrauch erlebt haben, dargestellt und demonstriert und in Bezug zu anderen therapeutischen Verfahren gesetzt, die sich in der Arbeit mit traumatisierten Patienten bewährt haben. Insbesondere bei starken Dissoziationen und zum Nachholen nicht gemachter Erfahrungen sowie zur Etablierung neuer Reaktions- und Verhaltensmuster ist die Hypnotherapie von entscheidender Bedeutung.
Zu den Themen gibt es Lehr- und Videomaterial.
Thematische Schwerpunkte des Seminars werden sein:
- Hilfreiche therapeutische Grundhaltungen
- Hinweise auf sexuellen Missbrauch, spezifische Störungsbilder
- Stabilisierung und Schaffen von Sicherheit
- Aktivierung verdrängter Erinnerungen
- Bearbeitung traumatischer Ereignisse (Reparenting, Erweiterung der Perspektive, Veränderung der Lebensgeschichte des Patienten, Ressourcen aktivieren)
- Bearbeitung von Gefühlen der Schuld und Wertlosigkeit und der Generalisierungen auf spätere Partner
- Nachholen wichtiger Erfahrungen, die aufgrund des Missbrauchs nicht gemacht werden konnten
- Aktivierung von Ressourcen und Veränderung des Selbstbildes mit Hilfe von Implikationen
Die Verlässlichkeit von „erinnerten“ Ereignissen wird diskutiert und das Entstehen von „False Memory“ durch die Verwendung von suggestiven Fragestellungen erläutert. Zudem wird darauf eingegangen, wie man verantwortlich mit einem Missbrauchsverdacht umgeht.
Zu den Themen gibt es Lehr- und Videomaterial.
Thematische Schwerpunkte des Seminars werden sein:
- Hilfreiche therapeutische Grundhaltungen
- Hinweise auf sexuellen Missbrauch, spezifische Störungsbilder
- Stabilisierung und Schaffen von Sicherheit
- Aktivierung verdrängter Erinnerungen
- Bearbeitung traumatischer Ereignisse (Reparenting, Erweiterung der Perspektive, Veränderung der Lebensgeschichte des Patienten, Ressourcen aktivieren)
- Bearbeitung von Gefühlen der Schuld und Wertlosigkeit und der Generalisierungen auf spätere Partner
- Nachholen wichtiger Erfahrungen, die aufgrund des Missbrauchs nicht gemacht werden konnten
- Aktivierung von Ressourcen und Veränderung des Selbstbildes mit Hilfe von Implikationen
Die Verlässlichkeit von „erinnerten“ Ereignissen wird diskutiert und das Entstehen von „False Memory“ durch die Verwendung von suggestiven Fragestellungen erläutert. Zudem wird darauf eingegangen, wie man verantwortlich mit einem Missbrauchsverdacht umgeht.
Termine
26.08.2027 – 27.08.2027 · Do 14:00-20:00, Fr 09:00-16:30
16 Stunden
Veranstaltungsort
Schloss Binningen
Schlossgasse 5, 4102 Binningen, Schweiz
Historisches Schloss in Binningen bei Basel. Die Grundkurse und viele Seminare des SIMH finden in den Seminarräumen des Schlosses statt.
Dozent
Ortwin Meiss
Psychologischer Psychotherapeut
Ortwin Meiss ist psychologischer Psychotherapeut mit umfangreicher klinischer Erfahrung. Er verbindet wissenschaftliche Fundierung mit praxisorientierter, ressourcenorientierter Psychotherapie.
Teilnahmevoraussetzung
Wir empfehlen den Besuch eines Grundkurses vor der Teilnahme an diesen Seminaren. Diese Aufbauseminare sind auch für psychotherapeutisch tätige Kollegen ohne Hypnosetherapieausbildung hilfreich.
